Bilder-SEO leichtgemacht: Kleine Kniffe - Große Wirkung

Bilder-SEO-Bild

Damit auch Ihre Bilder weit oben ranken, ist eine ordentliche Bilder-SEO unabdingbar. Die Web-Suche ist nicht die einzige Möglichkeit, um an gewünschte Informationen zu gelangen. Viele Nutzer gehen direkt zur Google-Bildersuche über, um sich nicht lange Zeit durch Texte klicken zu müssen. So erhalten die potenziellen Kunden direkt Bilder, beispielsweise von dem aktuellen Wintermantel, den sie gerade suchen.

Teilweise zeigt Google die Bilder auch in der normalen Suche an - ein Grund mehr für Bilder-SEO
Suchergebnis zu Wintermänteln mit Bild-Einblendung

Je höher die Bilder gelistet werden, desto mehr Klicks erhält Ihre Website. Mehr Klicks bedeuten mehr Kunden oder Interessenten, die möglicherweise ein Produkt oder eine Dienstleistung erwerben. Doch wie ist nun genau vorzugehen? Ganz einfach! Befolgen Sie die nächsten Schritte, so ist Google auf Ihrer Seite.

Keywords gehören immer in den Dateinamen

Benennen Sie Ihre Bilder stets nach dem passenden Keyword. Haben Sie beispielsweise ein Portal, auf welchem Sie Kleidung verkaufen, dann benennen Sie das Bild dementsprechend. „image9308403402.jpg“ oder „Schuhe-gruen.jpg“ bringen recht wenig. Nennen Sie in dem Dateinamen bestenfalls Art, Markenname und Farbe, den Sie ja auch auf der Artikelseite erwähnen - „jerseyhose-markenname-farbe.jpg“ oder „pumps-markenname-farbe.jpg“ führen hier zum Erfolg.

Keywords auch in der Bildunterschrift platzieren

Eine passende Bildunterschrift ist immer ratsam. Auch hier gehört das Keyword hinein. Ggf. bietet die  Bildunterschrift zusätzlichen Platz für Vermerke zum Urheberrecht, falls das Bild nicht von Ihnen selbst erstellt wurde.

Neben der Bildunterschrift stellt Google auch den umliegenden Text, um das Bild herum, dar. Dieser, besonders der erste Absatz, sollte das Keyword enthalten. So ordnet Google die Relevanz des Bildes höher ein.

Bildgröße und Dateiformat richtig abstimmen

Das ideale Dateiformat ist JPG. Es hat den Vorteil, dass Bilder mit diesem Format schneller laden, als beispielsweise Dateien im PNG-Format. Vermeiden Sie auf jeden Fall große Dateiformate wie TIFF.

Die optimale Bildgröße sollte, in erster Linie, immer vom Design der Website abhängen. Jedoch empfiehlt sich ein äußerst großes Bild, welches eine enorme Ladezeit benötigt, eher weniger. Ist die Internetgeschwindigkeit gedrosselt, bei Smartphone-Surfern oft der Fall, so klickt ein potenzieller Kunde aufgrund der hohen Ladezeit womöglich lieber zurück in die Suchergebnisse. Daher empfiehlt es sich auch, die Bilder direkt in der passenden Größe hochzuladen. Ein zu großes Bild verbraucht, trotz der kleineren Darstellung, jede Menge Datenvolumen.

Je öfter ein Bild genutzt wird, desto besser

Sollte es möglich und inhaltlich sinnvoll sein, bringen Sie gleiche Bilder öfter auf Ihrer Website unter. Google liebt ein immer gleiches Bild zu einem Thema – es signalisiert ihm eine erhöhte Wichtigkeit.

Titel und alternativen Titel nicht vergessen

Binden Sie Ihr Bild in die Domain ein, so benennen Sie das „Title Attribut“ und das „Alt Attribut“ gleichermaßen mit dem Keyword. So weiß Google, mit welchem Thema sich dieses Bild beschäftigt, oder welche Sache es abbildet. Handelt Ihre Website von dem Thema „Wie kann ich einen Ölwechsel selbst durchführen“ und zeigt ein Bild, das dieses Thema aufgreift – dann benennen Sie den Title Tag und den Alt Tag entsprechend „Ölwechsel selbst durchführen“.

Übrigens: Mittlerweile kann Google in Teilen auch selbst erkennen, was auf Bildern zu sehen ist. Hierzu berichtete unter anderem das com-magazin.

Angemessenes Alter des Bildes berücksichtigen

Da Google (noch nicht vollständig) das Bild interpretieren kann, erkennt die Suchmaschine es anhand verschiedener (oben bereits angesprochener) Parameter. Dazu gehört auch das Alter des Bildes. Google folgert daraus: Je jünger, desto origineller und damit interessanterer, zeitgemäßerer Inhalt – so selektiert die Suchmaschine.

Bilder-Sitemaps informieren Suchmaschinen über alle Bilder

Mit Hilfe einiger Plug-Ins, oder auch manuell, lassen sich Bilder bei Google leichter bekannt machen, indem Sie in einer XML-Sitemap gelistet werden. Diese wird so eingerichtet, dass sie der Suchmaschine mitteilt, wo welches Bild auf der Domain zu finden ist. Beispiele hierfür wären „Google XML Sitemap for Images“ für WordPress und „Bilder-XML-Sitemap“. Auch für andere Systeme gibt es automatische Generatoren.

Hotlinks – die Gefahr

Einerseits ist es wünschenswert, wenn das Bild oft von anderen Websites verlinkt wird. So wird der Suchmaschine wiederrum eine enorme Wichtigkeit impliziert. Jedoch kann der Schuss auch nach Hinten losgehen. Wird das Bild per Hotlink  auf einer starken Domain angezeigt, so kann es sein, dass Ihr Suchergebnis für dieses Bild, wenn die Domain noch nicht stark im WWW verankert ist, in den Schatten gestellt wird.

Zu guter Letzt – der Seitentitel

Auch dieser sollte zum Keyword des Bildes passen. So ist das Bild direkt im richtigen Rahmen untergebracht.

Fazit zum Bilder-SEO

Wie Sie hier lesen konnten, ist die Suchmaschinenoptimierung für Bilder eigentlich recht einfach. Beherzigen Sie zukünftig diese Facts, so sollten Ihre Bilder in der Google Bildersuche ein angemessenes Ranking erfahren.

Bilder-SEO - auch auf Paint-Niveau möglich ;)
Ein anderes Beispiel für Bilder in der Google Suche

Tags zum Thema: seo , Google , keywords

Maresa Sielaff

Maresa unterstützt die mindshape GmbH im redaktionellen Bereich. Zu ihren Aufgaben gehören die Recherche und das Verfassen von Artikeln, Blogbeiträgen und Webseitentexten. Sie liebt die spannenden und vielseitigen Aufgaben, die der Agenturalltag mit sich bringt. In ihrer Freizeit geht sie gerne zum Eishockey, fiebert beim Fußball mit und trifft sich mit Freunden, um gemeinsam die Straßen von Köln unsicher zu machen. 
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